Zur Suche.
T-City.de

T-City gibt Vietnam Impulse

09.07.2010

An T-City besteht weltweit Interesse: Die Zukunftswerkstatt von Deutscher Telekom und Stadt Friedrichshafen stellte sich Ende Juni in Vietnam im Rahmen einer Vortragsreihe zum Thema Stadtentwicklung vor. Eingeladen hatte die Deutsch-Vietnamesische Freundschaftsgesellschaft.

Oliver Kramer, der T-City auf der Vortragsreihe repräsentierte.

Oliver Kramer, der T-City auf der Vortragsreihe repräsentierte.


"Zurzeit leben noch 70 Prozent der Vietnamesen auf dem Lande", erklärt Oliver Kramer, der T-City auf der Vortragsreihe repräsentierte "Der Zugriff auf zentrale Bildungsangebote sowie Gesundheits- und Verwaltungsleistungen ist für diese Menschen oft problematisch und könnte am besten durch innovative Kommunikationskonzepte wie in T-City sichergestellt werden." Andererseits werde sich die Stadtbevölkerung Vietnams schon in den kommenden 15 Jahren mehr als verdoppeln. Dadurch ergäben sich neue Herausforderungen, die fehlende Infrastruktur durch zukunftsweisende Alternativlösungen zu kompensieren.

Ho-Chi-Minh-Stadt war am 29. Juni die erste Station der Vortragsreihe, es folgten Da Nang am 30. Juni und Hanoi am 02.Juli. An allen drei Veranstaltungen nahmen zwischen 60 und 110 Fachleute für Stadtentwicklung, Architektur und Geographie sowie Politiker und Diplomaten teil. Anhand von Filmbeiträgen und Präsentationen informierte Kramer sie über die Zielsetzungen von T-City und insbesondere über fünf Teilprojekte, die für die zunehmende Urbanisierung in Vietnam besondere Bedeutung haben dürften: die Tumorkonferenz als webbasierte Medizinlösung, der mobile IT-Arbeitsplatz dDesk, die Bildungsplattform Edunex, die EU-Dienstleistungsrichtlinie sowie HomeNetwork2.0.

"Die Resonanz in den anschließenden Fragerunden war überwältigend", sagt Oliver Kramer. "Ob es um die Funktionsweise der Anwendungen oder die Zusammenarbeit mit möglichen Partnern ging - aus jeder Frage wurde deutlich, dass wir mit den Projekten aus T-City den Nerv der Stadtentwickler in Vietnam getroffen haben." Sein grundsätzlicher Rat an die Gesprächspartner: Sie sollten sich über die eigenen Anforderungen klar werden, denn die T-City Beispiele seien nicht eins zu eins auf die Verhältnisse in Südostasien übertragbar. Und: Sie sollten frühzeitig einen geeigneten Anbieter von Telekommunikation sowie weitere Kooperationspartner ins Boot holen.

"Uns hat die Einladung nach Südostasien sehr gefreut", so Oliver Kramer abschließend. "Denn daran wird schließlich die weltweite Vorbildfunktion unseres Projektes deutlich."

© Deutsche Telekom, 2011

Datenschutz| Haftungsausschluss| Impressum