Blick auf Friedrichshafen

Projektfeld
Bürger, Stadt und Staat
Partner
Deutsche Telekom und Stadt Friedrichshafen
Blick auf Friedrichshafen
Kurzbeschreibung
T-City setzt auf eGovernment: Seit Anfang September 2009 ist das neue Stadtportal www.friedrichshafen.de online. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen bequem über das Internet zu allen städtischen Angeboten und Dienstleistungen informieren. Unter „Rathaus & Bürgerdienste“ sind zudem viele Online-Services aufgelistet, die den Behördengang erleichtern oder sogar ersparen und somit zu einer gesteigerten Lebens- und Standortqualität beitragen.
Projektziel
Das Portal stellt behördliche Informationen schnell und übersichtlich zur Verfügung. Gleichzeitig erlaubt der neu gestaltete Internetauftritt den Bürgern und Unternehmen, viele Services der Stadtverwaltung online zu nutzen – www.friedrichshafen.de ist damit Basis für weitere Online-Dienste, die die Stadtverwaltung im Laufe der nächsten Jahre kontinuierlich ausbaut und den neuesten Entwicklungen und Anforderungen anpasst. Außerdem wird die Plattform noch stärker auf die interaktive Web 2.0-Kommunikation mit den Menschen in der Stadt ausgerichtet.
Nutzen
Die Online-Terminvergabe verringert beispielsweise bei Bürger‑, Renten- oder Gewerbeangelegenheiten unnötige Warte- oder Bearbeitungszeiten. Mit der Bestätigung erfahren die Nutzer, welche Unterlagen sie mitbringen müssen und welche Gebühren anfallen. Als zusätzlicher Bürgerservice wurde die Verlängerung der Öffnungszeiten am Samstag von 10 Uhr bis 13 Uhr eingeführt.
Über die in Friedrichshafen pilotierte Kommunikationslösung De-Mail lassen sich während des Projektzeitraums Urkunden aus dem Ehe-, dem Geburts- und Sterberegister online anfordern. Zudem bietet die Stadtverwaltung auf der Internetseite an, Gewerbe online an-, um- oder abzumelden. Dienste wie die Melderegisterauskunft oder die Beantragung der Ersatz-Lohnsteuerkarte laufen bereits komplett online. Seit 2010 gibt es zudem eine „virtuelle Poststelle“: Damit können Dokumente mit personenbezogenen oder vertraulichen Informationen via Internet sicher ans Rathaus geschickt werden – zum Beispiel für die Gehalts- oder Einkommensprüfung bei einem Wohngeldantrag.
Hilfreich sind die „Bürgeranliegen von A bis Z“: Die Online-Liste enthält Infos zu über 1900 Servicethemen. Viele Einträge sind bereits mit den nötigen Online-Formularen verlinkt, die Nutzer ausdrucken und ausgefüllt ins Rathaus mitbringen können. In der Rubrik „Lebenslagen“ finden Nutzer seit 2010 viele Hinweise zu Rechtsgrundlagen und Vorgehensweisen bei Themen wie Taufe, Heirat, Umzug, Verein oder Unternehmensnachfolge. Die Inhalte aus dem Portal ‚service-bw’ des Landes Baden-Württemberg ergänzen den Internetauftritt mit stets aktuellen und landeseinheitlichen Informationen. Die fünf „Wegweiser“ für Jugendliche, Studenten, Familien, Senioren oder behinderte Menschen bieten zielgruppengenaue Tipps und Orientierungshilfen, die sich im Gegensatz zu den „Lebenslagen“ auf konkrete Angebote in Friedrichshafen beziehen.
Über das Online-Fundbüro kann man jederzeit eine zentrale Suchanfrage an die regionalen Fundbüros schicken, ohne jedes einzeln anzurufen. Der Nutzer erfährt sofort online, ob und in welchem Fundbüro ein Gegenstand abgegeben wurde und wann er abgeholt werden kann.
Das Internetportal hilft auch bei der Suche nach der richtigen Einrichtung: Viele städtische Adressen werden über ein Fenster direkt in der Anwendung Google Maps angezeigt. Zudem bietet Friedrichhafen als eine von wenigen deutschen Mittelstädten eine mobile Version des Stadtportals für das Handy an.
Wer über neue Angebote der Stadtverwaltung regelmäßig informiert werden möchte, kann über das Online-Portal neben den „News der Tourist Information“ und „Veranstaltungen“ künftig auch die „News der Stadt Friedrichshafen“ abonnieren. Der Newsletter steht bald als zusätzlicher Service zur Verfügung und kann dann auch per RSS-Feed abonniert werden.
Projektstatus
Die Internet-Service-Plattform ist seit dem 8. September 2009 online. Bereits jetzt zeigt sich, dass sie bei den Bürgern gut ankommt: Die Besucherzahlen und auch die Verweildauer auf dem Stadtportal sind positiv. Dies ist ein Indiz dafür, dass die Bürger dort gezielt nach Informationen suchen. Täglich erreichen den Bürgerservice zudem rund 300 Anfragen per E-Mail.
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Wissenschaftler der Universität Bonn erforschen, wie sich durch T-City Projekte die Lebens- und Standortqualität der Stadt verbessern.
