
Projektfeld
Gesundheit und Betreuung
Partner
Fonium Deutschland GmbH, Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Apotheken in Friedrichshafen, Deutsche Telekom
Kurzbeschreibung
Ältere und pflegebedürftige Menschen sowie Risikopatienten haben den Wunsch, bei weiterhin hoher Lebensqualität und größtmöglicher Mobilität autonom und selbstbestimmt zu leben. Doch was passiert, wenn ein Notfall eintritt? Wer hilft bei einem Sturz? Wie erfahren Angehörige und Rettungsdienste, wo sich der Hilfebedürftige genau befindet?
Die Fonium Deutschland GmbH hat das mobile Notrufgerät derBUTLER® entwickelt, um diese Bedürfnisse und Anforderungen zu befriedigen.
derBUTLER® basiert auf der Handy-Technologie und bietet älteren und pflegebedürftigen Menschen sowie Risikopatienten Sicherheit und Mobilität inner- und vor allem auch außerhalb der Wohnung. Ob zu Hause, beim Spaziergang oder beim Einkaufen – per Knopfdruck kann der Nutzer bei Bedarf immer und überall einen Notruf absetzen.
Neben der stationären und mobilen Hausnotruffunktion bietet derBUTLER® eine Vielzahl von weiteren Funktionen, die dem Nutzer helfen, seine persönliche Sicherheit weiter zu erhöhen und ihn in seinem Bedürfnis nach Mobilität und Lebensqualität zu unterstützen.
Bei aktiviertem Sturzmelder löst derBUTLER® im Fall eines Sturzes automatisch einen Notruf aus und stellt eine Sprachverbindung zur Notrufzentrale her. Durch die automatische Freisprechfunktion kann der Hilfebedürftige auch dann kommunizieren, wenn er nicht in der Lage ist, das Gerät an das Ohr zu halten. Zusätzlich lassen sich weitere Funktionen aktivieren, wie zum Beispiel eine Medikamenten-Erinnerung, die Übertragung von Vitalwerten oder eine Raumüberwachung, wenn der Nutzer nicht unmittelbar ansprechbar sein sollte.
Schließlich lässt sich derBUTLER® auch noch als einfach zu bedienendes Seniorenhandy nutzen.
derBUTLER® verfügt darüber hinaus über ein europaweit patentiertes dreistufiges Ortungsverfahren: eine Grobortung über das Handynetz, eine Nahbereichsortung über einen Peilsender und einen Ortungspieper im Gerät. Dadurch wird das Auffinden von Personen auch in solchen Situationen unterstützt, in denen herkömmliche Ortungsmethoden, wie beispielsweise GPS, nicht mehr oder nur eingeschränkt funktionieren. In der T-City Friedrichshafen übernehmen das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) die Ortung der vermissten oder hilfebedürftigen Person.
derBUTLER® vereint als einziges Gerät den mobil und stationär nutzbaren Hausnotruf mit Telecare-Funktionen. Die Kombination dieser Funktionen wird u.a. von einer Expertengruppe unter Vorsitz von Herrn Zylajew (MdB, pflegepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) und Herrn Ackermann (MdB, rettungsdienstpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion) in einem Expertenpapier („Empfehlungen für einen besseren Umgang mit mobilem Notruf und Telecare in Deutschland“) empfohlen.
derBUTLER® ist das erste und einzige stationär und mobil nutzbare Hausnotrufgerät, das die strengen Qualitätskriterien des deutschen Pflegehilfsmittelverzeichnisses erfüllt und durch den Spitzenverband der Pflegekassen in das Pflegehilfsmittelverzeichnis gem. §78 SGB XI aufgenommen wurde (Nr. 52.40.01.1062).
Projektziel
Ziel des Projektes ist es, eine Lösung für Senioren und Risikopatienten zu betreiben, die es ermöglicht, mobil zu bleiben und selbstbestimmt zu leben. Einen besonderen Schwerpunkt legen die Projektpartner dabei auf den Einsatz des neuartigen Ortungsverfahrens des BUTLER®.
Nutzen
derBUTLER® bietet sowohl den Betroffenen selbst als auch den Angehörigen ein hohes Maß an Sicherheit. Denn egal, wo sich der Nutzer gerade befindet – mit dem Butler kann er im Notfall jederzeit Hilfe anfordern. Dabei sorgt das dreistufige Ortungsverfahren dafür, dass der Rettungsdienst den Verletzten oder Vermissten auch dort findet, wo andere Systeme versagen, zum Beispiel in einem Gebäude oder in der Tiefgarage.
Projektstatus
derBUTLER® ist über viele Friedrichshafener Apotheken erhältlich. Während der Testphase bieten Fonium und T-City das System im FamilyCare Mobil Paket und im ProCare Mobil Paket zu Sonderkonditionen an.
Alle Sendungen des T-City Magazin gibt es hier.
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Wissenschaftler der Universität Bonn erforschen, wie sich durch T-City Projekte die Lebens- und Standortqualität der Stadt verbessern.
