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Institut der Zeppelin Universität erforscht T-City

Innovative Informations- und Kommunikationsanwendungen in T-City zu erforschen und mit anderen Forschungsinitiativen zu verknüpfen ist ein wichtiger Bestandteil des Projekterfolgs. Einen Beitrag leistet dazu das Deutsche Telekom Institute for Connected Cities (TICC).

Die Bibliothek der Zeppelin Universität bietet ein breites Angebot an Forschungsliteratur.

Die Bibliothek der Zeppelin Universität bietet ein breites Angebot an Forschungsliteratur.

Mit dem gemeinsamen Institut TICC begleitet die Zeppelin Universität Friedrichshafen wissenschaftlich die Aktivitäten der Deutschen Telekom in der T-City– ergänzend zu den laufenden Aktivitäten der Universität Bonn. „In der Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft sehen wir einen der wichtigsten Ansatzpunkte für den Wissenstransfer zur ‚Stadt der Zukunft’“, sagt Ferdinand Tempel, Repräsentant des T-City Projekt-Büros in Friedrichshafen. „Mit der Gründung des TICC haben wir sichergestellt, dass die Projekte wissenschaftlich ausgewertet und in einen größeren Zusammenhang gestellt werden.“


Leiter des Instituts ist seit Januar 2009 Prof. Dr. Jörn von Lucke, der auch den gleichzeitig gegründeten Lehrstuhl für Verwaltungs- und Wirtschaftsinformatik innehat. „Eines unserer Ziele ist es, die Modernisierung von Stadt und Verwaltung durch Forschungsprojekte und Lehre wissenschaftlich zu begleiten“, so von Lucke. „Den Schwerpunkt bilden Themen aus E-Government und E-Business – etwa die Rufnummer 115 als Eingangstor zu sämtlichen Verwaltungsleistungen.“ Andere Projekte widmen sich Stadtwikis und dem Stadtgedächtnis. Darüber hinaus leitet von Lucke am Fraunhofer Institut FOKUS Projekte zu einheitlichen Ansprechpartnern, zu Dokumentensafes und zu Zuständigkeitsfindern. „Es gibt sehr viele Ansätze und Forschungsfelder, die sich mit Vorteilen und Potentialen der elektronischen Vernetzung auseinandersetzen“, sagt Jörn von Lucke. „In T-City haben wir die Chance, sie in ihrer praktischen Erprobung zu erforschen, zu bewerten und ihre Umsetzung zu beschleunigen.“


Die Praxis muss elementarer Bestandteil aller Forschungen sein. Das wird am Beispiel des Studenten Eike Wobker deutlich: Er nimmt an Institutsprojekten teil und ist zugleich T-City Botschafter. „Im Rahmen dieser Tätigkeit tausche ich mich mit anderen Studenten oder Schülern aus, um die Standort- und Lebensqualität in Friedrichshafen zu verbessern“, so Wobker. „Für mich ist es unglaublich spannend, als Botschafter für diese Menschen da zu sein und gleichzeitig im Studium an Lösungen für sie zu arbeiten.“ Auch für den Institutsleiter ist die „Zukunftswerkstatt der Deutschen Telekom“ ein in jeder Hinsicht „nahe liegender“ Forschungsgegenstand. „In T-City können wir analysieren, wie die vernetzte Stadt den Alltag ihrer Einwohner erleichtert“, so Jörn von Lucke. „Das ermöglicht uns, vergleichbare Modelle für die Zukunft zu entwerfen.“

 

Kontakt:

Prof. Dr. Jörn von Lucke

Lehrstuhl für Verwaltungs- und Wirtschaftsinformatik

Deutsche Telekom Institute for Connected Cities (TICC)

Zeppelin University GmbH

Am Seemooser Horn 20

88045 Friedrichshafen

 

Tel: +49 7541 6009-1471

Fax: +49 7541 6009-1499

joern.vonlucke@zeppelin-university.de

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