T-City verbessert GPS-Hilferuf: Positionsdaten des Verunglückten erreichen jetzt direkt die Wasserschutzpolizei.

Die Anwendung des Hilferufs ist denkbar einfach: Mit seinem GPS-Handy, das über eine spezielle Software verfügt, kann ein in Not geratener Sportler seinen exakten Standort per Knopfdruck an eine Rettungsleitstelle übermitteln. Zusätzlich lassen sich weitere Daten, wie Name, persönliche medizinische Informationen oder Angaben zum Sportgerät oder Bootstyp hinterlegen. „Mit der direkten Weiterleitung der Daten an unser Polizeiboot können wir jetzt noch schneller reagieren als bisher“, sagt Heinz Unglert. „Dank der Navigationssoftware auf dem Handy haben wir außerdem die Chance, den Verunglückten noch schneller aufzufinden.“ Damit die Rettungskräfte in Not geratene Sportler nicht nur auf dem Wasser, sondern auch an Land erreichen, lässt sich das System auch auf Rettungsfahrzeuge übertragen.
T-City verbessert GPS-Hilferuf: Positionsdaten des Verunglückten erreichen jetzt direkt die Wasserschutzpolizei.
T-City verbessert GPS-Hilferuf: Positionsdaten des Verunglückten erreichen jetzt direkt die Wasserschutzpolizei.
Erfahrungen nutzen
Ursprünglich hatte T-City den GPS-Hilferuf nur für die Segler des Bodensees konzipiert. „Als wir das System der Öffentlichkeit präsentierten, kamen jedoch Vertreter vieler anderer Outdoor-Sportarten auf uns zu und meldeten ebenfalls Interesse an der Lösung an“, erklärt Kurt Bächle, Leiter des T-City-Projektes GPS-Hilferuf. Neben dem Projektpartner Württembergischer Yachtclub mit seinen Seglern testen daher inzwischen auch Mountainbiker, Schneetouren-Führer und Fluglehrer den GPS-Hilferuf. „Wir sind stolz, dass wir mit unserem GPS-Hilferuf eine Vorreiterrolle übernommen haben“, freut sich Kurt Bächle. „Jetzt gilt es, die Erfahrungen und Anregungen der Testnutzer aufzugreifen, um das System weiter zu verbessern.“
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