Der GPS-Hilferuf ermöglicht es Wassersportlern, im Notfall mit einer einzigen Handy-Berührung die zuständige Rettungsleitstelle zu alarmieren.

Projektfeld
Mobilität und Verkehr
Partner
Württembergischer Yacht-Club (WYC)
Der GPS-Hilferuf ermöglicht es Wassersportlern, im Notfall mit einer einzigen Handy-Berührung die zuständige Rettungsleitstelle zu alarmieren.
Der GPS-Hilferuf ermöglicht es Wassersportlern, im Notfall mit einer einzigen Handy-Berührung die zuständige Rettungsleitstelle zu alarmieren.
Kurzbeschreibung
Der GPS-Hilferuf ermöglicht es Wassersportlern, im Notfall mit einer einzigen Handy-Berührung die zuständige Rettungsleitstelle zu alarmieren. Dabei beinhalten die Hilferufe alle erforderlichen Infor¬mationen, um die in Not geratenen Sportler präzise zu orten und ihnen schnellstmöglich zu helfen.
Der von der Deutschen Telekom entwickelte Hilferuf nutzt das satellitengestützte Globale Positionsbestimmungssystem (GPS), um die Position von Booten automatisch zu übermitteln. In der Praxis setzen die Wassersportler ein Mobilfunkgerät mit integriertem GPS-Empfänger ein, auf dem die Software für den Hilferuf installiert ist. Auf dem Handy sind zudem Name und persönliche Informationen des Nutzers sowie Angaben zu Farbe, Größe, Kennzeichen und Typbezeichnung des Bootes hinterlegt.
Sendet der Wassersportler per Knopfruck einen Hilferuf, so erfährt die Rettungsleitstelle umgehend seine Stammdaten sowie die aktuellen Positionsdaten des Hilfe suchenden Bootes. Im nächsten Schritt kann die Leitstelle die Position des Wassersportlers in einer Karte lokalisieren, bei Bedarf weitere Details zur aktuellen Notfallsituation erfragen und erforderliche Rettungsmaßnahmen einleiten.
Projektziel
Mit dem GPS-Hilferuf bietet T-City schnelle Hilfe für in Not geratene Wassersportler.
Nutzen
Viele Wassersportler sind im Notfall nicht in der Lage, ihre Position eindeutig zu bestimmen. Oft verfügen Boote auch nicht über professionelle Funktechnik, um Hilfe zu rufen. Der sehr einfach zu bedienende GPS-Hilferuf kann die Sicherheitslage daher deutlich verbessern.
Projektstatus
Der GPS-Hilferuf wurde von der Deutschen Telekom gemeinsam mit den Wassersportlern und Institutionen rund um das Rettungswesen in Friedrichshafen entwickelt. Die Applikation auf dem Handy übermittelt die GPS-Koordinaten eines Verunglückten über eine Vermittlungsstelle an die Rettungsleitzentrale. Dies ermöglicht es den Rettern, die verunglückte Person im Notfall schneller zu finden und die erforderliche Hilfe zu leisten.
Die Prototypen wurden zunächst in einem kleinen Kreis ab November 2007 gestestet. Ab Juli 2008 konnten auch die Mitglieder des Württembergischen Yachtclubs und anderer Sportvereine die Applikation testen. Der Test des Prototyps in T-City wurde im Juli 2009 beendet. Die Deutsche Telekom prüft derzeit das Potenzial für eine bundesweite Vermarktung. T-City Friedrichshafen hat als Zukunftswerkstatt für innovative Produkte und Lösungen dazu beigetragen, wertvolle Informationen zu der Produktidee zu sammeln und mit verlässlichen Partnern erste Erkenntnisse zu Akzeptanz und Anforderungen an einen solchen Dienst zu liefern.
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