Testlauf Smart Metering gestartet

26. Juni 2008

  • Smart Metering ermöglicht Hausbesitzern, dank intelligenter Energiezähler den häuslichen Stromverbrauch zu messen und zu steuern. Später wird das Projekt auf Gas- und Wasserzähler ausgeweitet.

  • In T-City wird die Anwendung von den Technischen Werken Friedrichshafen (TWF), diversen Softwarefirmen und der Deutschen Telekom entwickelt, um zunächst in circa 300 Haushalten und später in zwei ganzen Stadtteilen erprobt zu werden. Dafür werden in rund 1.600 Haushalten circa 1.600 Strom-, 300 Gas- und 50 Wasserzähler eingebaut.

  • Die intelligenten Energiezähler senden die aktuellen Verbrauchsdaten per Mobilfunk oder DSL an den Energieversorger. Dort werden sie von einer Software aufbereitet und stehen dem Kunden in einem Internetportal zur Verfügung.

  • Die Vorteile: Der individuelle Energieverbrauch wird transparenter – der Kunde kann „Stromfresser“ identifizieren, günstige Tarifzeiten nutzen und gemeinsam mit den Stromanbietern die Umwelt schonen. 

  • Karsten Vortanz, damaliger Projektleiter auf Seiten der TWF: „Durch die regelmäßigen Verbrauchsinformationen sind wir als Energieanbieter künftig über Lastspitzen in den Haushalten informiert. So können wir die Stromproduktion noch besser auf die Nachfrage abstimmen.“

  • „Die Welt“ vom 15. Mai 2009: „Netze mit Grips“ helfen beim Strom sparen
    Auszug: Tatsächlich greift das Pilotprojekt in der T-City einer Verpflichtung des Gesetzgebers vor: Von 2010 an müssen die Energieversorger in Neubauten und bei umfassenden Sanierungen elektronische Stromzähler zur Verfügung stellen und ihren Kunden auf Wunsch einmal im Monat den tatsächlichen Energieverbrauch mitteilen.