Fazit und Ausblick

Fazit

  • Ob alternde Bevölkerung, mehr Transparenz für die Verwaltung oder Energiewende – mit innovativen Ansätzen und moderner Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) hat sich T-City den Herausforderungen einer mittelgroßen Stadt in Deutschland gestellt.
     
  • Dabei wurden zahlreiche Anwendungen erprobt. Manche davon bilden die Grundlage für deutschlandweite Projekte: Zum Beispiel hat T-City gemeinsam mit den Technischen Werken Friedrichshafen (TWF) und weiteren Partnern eines der ersten intelligenten Stromnetze Deutschlands eingerichtet. Erkenntnisse daraus finden auch in der Weiterentwicklung des komplett vernetzten Heims Verwendung. Ein weiteres Beispiel: die verbindliche und sichere Kommunikationsform De-Mail. Vor ihrer deutschlandweiten Einführung 2012 wurde sie sechs Monate in T-City getestet.

  • Das aufgebaute Projektmanagement hat eine Schnittstelle zwischen Verwaltung, Unternehmen und Bürgern geschaffen, an der weiterhin wichtige Themen der Stadt vorangetrieben werden.

  • Das geographische Institut der Universität Bonn hat im Rahmen seiner wissenschaftlichen Begleitforschung untersucht, inwieweit moderne IKT die Lebensqualität der Friedrichshafener Bürger und Unternehmen beeinflusst hat. Detaillierte Ergebnisse wurden in einem Abschlussbericht veröffentlicht und im Rahmen der e-motion-Tagung 2012 präsentiert.

  • Andreas Brand, Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen: „Durch das weltweit einzigartige Projekt T-City hat sich die Stadt Friedrichshafen inzwischen nicht nur in Deutschland, sondern auch international als innovativer Wirtschaftsstandort etabliert.“ Das unterstreichen auch die Besuche von Delegationen aus Südostasien, Südamerika und aus vielen Ländern Europas.

 

Ausblick

  • Aufgrund der positiven Erfahrungen aus dem T-City Projekt haben die Stadt Friedrichshafen und die Deutsche Telekom im Dezember 2011 eine weitere Zusammenarbeit für drei Jahre vereinbart. 

  • Der Schwerpunkt liegt jetzt auf den Themenbereichen Energie, Gesundheit und Verkehr. Dabei wollen die Partner an bisher erzielte Erfolge anknüpfen. So werden einzelne Projekte aus T-City in Friedrichshafen weitergeführt, zudem gehen neue Projekte an den Start. 

  • Von den Lösungen sollen weiterhin Bürger, Unternehmen sowie die ganze Region profitieren.

  • Die Ziele im Bereich Verkehr: die Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsmittel weiter voranzutreiben, den Verkehr zu entlasten sowie frühzeitig in fortschrittliche Mobilitätssysteme einzusteigen und damit direkt und indirekt die Umwelt zu schonen. 

  • Im Bereich Energie sollen die Versorgungssicherheit verbessert und Energiekosten eingespart werden. 

  • Schließlich soll durch technologische Entwicklungen die Gesundheitsversorgung noch attraktiver, sicherer und kostengünstiger werden.

  • Unterstützung bieten weiterhin verschiedene Projektpartner, darunter Unternehmen aus der Stadt wie die Technische Werke Friedrichshafen GmbH  , das Wohnungswirtschaftsunternehmen Fränkel AG, das Klinikum Friedrichshafen sowie die ZF Friedrichshafen AG.